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Werkstatt / Gebrauchtwagen Werkstatt / Gebrauchtwagen Anleitungen Anleitungen Wissenswertes Diese Homepage ist aus rein pivatem Interesse erstellt, und wird nicht von Chrysler LLC unterstützt und hat auch keine Verbindung zu Chrysler LLC ![]() ![]() In der fünften Auflage legt Chrysler mit dem Grand Voyager erneut ein klares Bekenntnis zum Minivan ab. Fahrbericht des 2,8-Liter-Diesel Town & Country –so heißt der Grand Voyager in den USA. Was ungefähr so gemütlich klingt, wie er fährt. Die Mutter aller Vans, seit 1984 automobile Kinderstube vieler Twentysomethings, bleibt sich treu. Während die Detroit- Konkurrenz ihre inzwischen als Soccer-Mum-Cars (Fußballmütter-Autos) verulkten Siebensitzer weitgehend aus Schaufenstern und Modellprogrammen entsorgte, trägt Chrysler den Voyager-Spirit in seine fünfte Generation. Die bisherige Kurzversion Voyager entfällt, dafür vermittelt der 5,14-Meter-Kubus mit 13 Cupholdern und einer verschiebbaren Staubox den familiär- entspannten Eindruck eines Barbecue- Abends. Auch wenn im kantig gestylten Innenraum grauer, teils nachlässig verarbeiteter Kunststoff und Holzdekor sowie Chromakzente dominieren. Ein hoher fahrdynamischer Anspruch ist dafür nicht an Bord. Man muss den fürsorglich federnden 2,1-Tonner halt erst einmal verstehen, was aber lediglich ein paar Kurven dauert. Die auf Geradeauslauf optimierte, aber in Kurven gefühlsarme Lenkung bremst fiebrige Ideallinien- Verfolger ebenso zuverlässig ein wie das träge Handling und der frühe Eingriff von ASR und ESP. Und auch der Common- Rail-Diesel schäumt trotz 2,8 Liter Hubraum, 2000 bar Einspritzdruck und variabler Turbinengeometrie nicht gerade vor Engagement über. Stattdessen nagelt der Vierzylinder unter rustikalem Kleintransporter- Sound teilnahmslos dahin, wenn ihn die serienmäßige Sechsgangautomatik nicht gerade durch übereifriges Herunterschalten in hohe Drehzahlen zwingt. Cruisen liegt dem Grand Voyager besser, ebenso wie einfach nutzbare Variabilität: Je nach Ausstattung ergänzt Chrysler die im Boden verg senkbaren Möbel in Reihe zwei und drei um eine Drehfunktion für die Einzelsitze in der Mitte. Zusammen mit dem dazugehörigen Tisch wird der Fond zur kommunikativen Sitzgruppe –oder zum Kino, denn auf den beiden ausklappbaren Bildschirmen im Dachhimmel können unterschiedliche Programme laufen. Adäquaten Ton liefern Infrarot-Kopfhörer oder die 7.1-Surround- Anlage.Hinzu kommt ein optionales Multimedia-System mit Touchscreen, Festplatte und Navi. Reist man auf den hinteren Plätzen wegen deren Klappfunktion noch kompromissbehaftet, liefern die vorderen Pendants langstreckentaugliche Körperunterstützung. Unterstützung beim Ein- und Aussteigen versprechen auch die beiden elektrisch betriebenen Schiebetüren. Selbst die Heckklappe und die geteilt versenkbare dritte Sitzreihe gehorchen auf Knopfdruck. Bei flachgelegtem Mobiliar fasst der Voyager üppige 3300 Liter. Passend zur kantigeren Karosserie mit geringen Einzügen, die allerdings etwas unübersichtlich geriet. Was den Voyager jedoch nicht vom pünktlichen Parken in deutschen Showrooms im Frühjahr 2008 abhalten dürfte –pünktlich zum Start der Marshmellow -Grillsaison. Die Marken Chrysler und Dodge werden sich 2011 vom europäischen Markt zurückziehen, lediglich die Marke Jeep wird weiterhin vertreten sein. |